Auf ein Wort! …. von Ulrich Bantelmann
Nachdem sich nun aus Anlass der bevorstehenden Kommunalwahl viele Kandidaten bereits in den sozialen Netzwerken vorgestellt haben, möchte ich da nicht hintenanstehen.
Ich kandidiere für den Stadtrat in Elze und für den Kreistag in Hildesheim. Jetzt aber für Die Unabhängigen und nicht mehr für die UWE. Diese hat zum Jahreswechsel 2024/2025 ihren Austritt aus dem Kreisverband der Die Unabhängigen erklärt, was zur Folge hatte, dass ich mich zumindest zu entscheiden hatte, ob ich weiter in der UWE bleibe oder weiter bei den Die Unabhängigen. Bei den Unabhängigen bin ich bereits seit mehr als 10 Jahren im Kreisvorstand aktiv. Die langjährige gute Zusammenarbeit hat mich in meiner Entscheidung für Die Unabhängigen bestärkt.
Seit mehr als 30 Jahren bin in der Kommunalpolitik engagiert. Ich habe nicht nur 2002 -damals noch für die FDP- für den Landtag kandidiert, sondern später auch 2 x für das Bürgermeisteramt in Elze. Ich war 10 Jahre für die Unabhängigen im Kreistag und hatte mich dort als einziger Kommunalpolitiker aus Elze für den Erhalt unserer Oberschule eingesetzt. Aber gegen die politische Konkurrenz, auch von allen Kommunalpolitikern aus Elze, bin ich allein nicht angekommen.
Mir lag und liegt die Arbeit im „Sozialausschuss“ und insbesondere im Jugendhilfeausschuss besonders am Herzen. Dort geht es um die Entwicklung der Zukunft nicht nur unseres Landkreises. Die Kinder und Jugendlichen hier vor Ort sind die Zukunft.
In Elze bin ich mit einer Unterbrechung von 2 Jahren seit nunmehr 23 Jahren im Stadtrat. Davon war ich 13 Jahre stellvertretender Bürgermeister. Diese Zeit war sehr schön. Ich kam sehr häufig im privaten Umfeld mit Menschen zusammen mit denen ich dann offen und Klartext sprechen konnte. Ich habe da viel Wissen mitgenommen und gelernt.
Ich bin ein Mensch, der Ungerechtigkeiten nicht ertragen kann. Da kann ich auch sehr impulsiv werden. Freiheit ist für mich immer oberstes Gebot. So auch die Freiheit der Wahl. Doch diese ist überhaupt nur gegeben, wenn es Optionen gibt. Wenn unter mehreren Möglichkeiten ausgewählt werden kann. Wenn das nicht
gegeben ist, dann braucht auch nicht gewählt zu werden.
Das war damals der Auslöser für meine erste Kandidatur zum Bürgermeister. Neben Rolf Pfeiffer wollte sich niemand als Gegenkandidat aufstellen. Da wurde mir klar, dass, wenn das niemand machen will, ich es machen muss, sonst ist es keine wirkliche Wahl. Erst im Laufe des Wahlkampfs wuchs in mir der feste Entschluss das Amt des Bürgermeisters auch wirklich zu wollen. Da gab und gibt es viel zu tun.
Gern würde ich sehen, dass so viele Menschen wie möglich in Elze und seinen Ortsteilen, Strom und Heizenergie weitestgehend autark selbst erzeugen und nutzen können. Für mich ist die sog. Transformation kein parteipolitisches Dogma. Die Umsetzung der Transformation hat etwas mit der Unabhängigkeit jedes Einzelnen zu tun. Denn je mehr autark der Einzelne ist, desto weniger muss er die Preise von Elektrizität und Öl als Erpressung empfinden.
Das war jetzt nur mal ein Beispiel dessen, um was sich der zukünftige Rat und Kreistag zu kümmern haben sollte.
Ich kandidiere diesmal nicht mehr als Bürgermeister. Jetzt bin ich 65 Jahre alt und halte es für unverantwortlich, wenn ich jetzt noch für die Amtszeit von 8 Jahren kandidieren würde. Die SPD in Nordstemmen denkt da offenbar anders. Aber ob ein Bürgermeister mit über 70 Jahren noch sein Amt voll ausüben kann wird man wohl bezweifeln müssen.
Wer mehr über mich wissen möchte mag sich gern bei mir, Ulrich Bantelmann, melden.
