Die Unabhängigen im Landkreis Hildesheim
Hier halten wir Sie über alles Wissenswerte rund um die Kommunalwahl auf dem Laufenden. Ob Veranstaltungen, Termine, Presseberichte, neue Inhalte oder Einblicke in unseren Wahlkampf – auf dieser Seite finden Sie regelmäßig aktuelle Neuigkeiten und Informationen.
Kommunalwahl
Die Kommunalwahl am 13.09.2026 steht unmittelbar bevor. Aus Sicht der Kreistagsfraktion haben wir uns in dieser Wahlperiode sehr engagiert und uns auch mit Erfolg für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises eingesetzt. Zahlreiche Anfragen und Anträge zu wichtigen Themen des Landkreises belegen dies. Darüber haben wir bzw. habe ich als Fraktionsvorsitzender regelmäßig informiert. Auch dies halte ich für notwendig, um alle mitzunehmen und unsere Positionen auch entsprechend in den Ortschaften des Landkreises vertreten zu können.
Jetzt kommt es darauf an, noch einmal intensiv dafür zu werben, dass im Kreistag und auch in den weiteren Gremien der Städte und Gemeinden eine unabhängige Wählergruppe vertreten sein muss. Die zahlreichen Auseinandersetzungen der Parteien während der Sitzungen der Kreistagsgremien sind ein Beweis dafür, dass es darum gehen muss, die Sachpolitik in den Vordergrund zu stellen. Die Probleme, z. B. die extreme Verschuldung, sind so groß, dass der Kreistag nunmehr endlich konstruktiv agieren muss. Es kann nicht sein, dass gute Vorschläge nur deshalb abgelehnt werden, weil sie nicht von der Mehrheitsgruppe eingebracht worden sind.
In diesem Sinne bitte ich Sie, noch einmal alle in Betracht kommenden Wählerinnen und Wähler auf unsere guten Kandidatinnen und Kandidaten und deren Ziele aufmerksam zu machen. Ich wünsche allen Bewerberinnen und Bewerbern viel Erfolg bei der Wahl!
gez. Josef Stuke
Aktuelles zur Kommunalwahl aus Harsum
Wahlwerbung
Die Kommunalwahl am 13.09.2026 steht unmittelbar bevor. Die Gemeinde Harsum hat allen Wahlberechtigten zwischenzeitlich die Wahlbenachrichtigungen übersandt. Das ist die formale Seite. Viel mehr im Blickpunkt steht aber die Wahlwerbung mit Flyern, Anzeigen, kleinen und großen Plakaten und sogar sehr großen Stellwänden. Das ist für eine Kommunalwahl schon außergewöhnlich. Auch wir nehmen daran teil, allerdings in einem deutlich geringeren Umfang als die Parteien. Unsere Werbung fängt nicht wenige Monate vor der Wahl an, wir werben regelmäßig seit der letzten Kommunalwahl im Sept. 2021 mit unserem Engagement und mit den erzielten Ergebnissen. Mit unseren laufenden Informationen können Sie sich ein gutes Bild darüber verschaffen, ob und wie wir uns um Ihre Anliegen gekümmert haben. Auch jetzt konzentrieren wir uns konkret auf die Ergebnisse und die Ziele, die für die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde und unserer Ortschaften eine Bedeutung haben. Dem stehen wie fast immer abstrakte Formulierungen und Ziele gegenüber, die für die örtliche Politik wenig hilfreich sein dürften.
Einsatz von Mitteln für die Wahlwerbung oder/und für gute Zwecke
Anhand der immensen Werbung ist gut zu erkennen, welche Kosten damit verbunden sein dürften. Uns stehen geringe Mitgliedsbeiträge (12 € pro Mitglied/Jahr), die Beiträge unserer Mandatsträger aus den Aufwandsentschädigungen und Spenden in sehr geringer Höhe zur Verfügung. Für uns steht im Vordergrund, diese Mittel nur begrenzt zur Wahlwerbung, insbesondere aber zur Förderung von Kindern und Jugendlichen und für andere förderwürdige Zwecke einzusetzen. Deshalb haben wir eine Kindertagesstätte, den Förderverein der Grundschule, die Schulkindbetreuung und die Borsumer Bücherei bisher mit Mitteln in Höhe von 10.800 € unterstützt. Weitere Mittel haben wir für die Anschaffung von Geschwindigkeitsanzeigen (2.400 €) sowie für die Tschernobyl-Hilfe, für die Initiative gegen die Klärschlammverbrennungsanlage und für die Verbesserung der Ausstattung der Schule und eines Vereins eingesetzt. Insgesamt sind es bisher rund 14.000 €! Sparsamer, wirtschaftlicher und bestimmungsgemäßer Mitteleinsatz Haushaltsmittel sind sparsam, wirtschaftlich und bestimmungsgemäß einzusetzen. Leider haben wir mehrfach darauf hinweisen müssen, dass die maßgebenden Vorgaben nicht beachtet worden sind. Wir haben Sie darüber informiert. Für den Gemeinderat und den Kreistag kommt es auch darauf an, die Arbeit des Bürgermeisters, des Landrates und der Verwaltungen sachkundig und konstruktiv zu unterstützen, aber auch zu überwachen! Diese Aufgabe werden wir weiterhin wahrnehmen und die notwendige Transparenz sicherstellen.
Mit Ihren 3 Stimmen für den Ortsrat, 3 Stimmen für den Gemeinderat und 3 Stimmen für den Kreistag können Sie dazu beitragen, dass wir uns weiterhin intensiv für Ihre Interessen einsetzen können.
Herzlichen Dank!
Für das Bündnis für Borsum! – Die Unabhängigen in der Gemeinde Harsum
Josef Stuke
(Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat und im Kreistag)
Vorstellung Kandidaten in Elze
Hier erfahren Sie mehr über die Kandidatinnen und Kandidaten in Elze.
Vorstellung Kandidaten in Diekholzen
Hier erfahren Sie mehr über die Kandidatinnen und Kandidaten in Diekholzen.
Vorstellung Kandidaten in Freden
Hier erfahren Sie mehr über die Kandidatinnen und Kandidaten in Freden.
Vorstellung Kandidaten in Hildesheim
Hier erfahren Sie mehr über die Kandidatinnen und Kandidaten in Hildesheim.
Vorstellung Kandidaten in der Samtgemeinde Leinebergland
Hier erfahren Sie mehr über die Kandidatinnen und Kandidaten in der Samtgemeinde Leinebergland.
Wahlflyer Schellerten
Hier ist der Wahlflyer der Unabhängigen in Schellerten.
Auf ein Wort…
Aus gegebenem Anlass sehen wir uns gehalten einmal etwas klarzustellen.
Wir, Die Unabhängigen, haben uns vor mehr als 20 Jahren aus vielen örtlichen Wählergemeinschaften zusammengetan um vor allem im Kreistag, in dem viele wichtige Dinge für die einzelnen Kommunen entschieden werden, mitentscheiden zu können. Seit nunmehr 15 Jahren sitzen wir im Kreistag und haben vieles dort für die Gemeinden bewegt. Wir kümmern uns um Radwege, Rettungsdienst, Jugendhilfe und vieles mehr.
Wir, Die Unabhängigen, stammen aus der Mitte der Bürgerinnen und Bürger dieses Landkreises. Wir sind weder rechts noch links und lassen uns auch weder in eine rechte noch linke Ecke drängen. Wir sind einzig an Sachthemen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises und der Gemeinden interessiert.
In unserem demokratischen Rechtsstaat sagen Gesetz und/oder Gerichte, wer als rechte oder linke Partei von der Arbeit in den Gremien der Kommunen, des Landkreises oder des Landes ausgeschlossen werden und keine virtuelle „Brandmauer“.
Damit ist für uns das Thema „Wie haltet ihr es mit der AfD?“ abgeschlossen.
Der Vorstand
Die Unabhängigen im Landkreis Hildesheim
„Reden. Grillen. Mitentscheiden.“
„Reden. Grillen. Mitentscheiden.“ – Junge Menschen in Elze sind gefragt
Was wünschen sich junge Menschen für Elze? Was fehlt ihnen in ihrer Stadt und den Ortsteilen und was würden sie gerne verändern? Darüber möchten die Unabhängigen in Elze gemeinsam mit dem parteilosen Bürgermeisterkandidaten Dennis Thormann am Dienstag, 18. August 2026, ab 18 Uhr am Skatepark an der Rast- und Bikeanlage ins Gespräch kommen.
Unter dem Motto „Reden. Grillen. Mitentscheiden.“ sind insbesondere Kinder, Jugendliche sowie Jung- und Erstwähler eingeladen, ihre Ideen, Wünsche, aber auch Kritik einzubringen. Bei kostenloser Bratwurst vom Grill und kühlen Getränken soll in ungezwungener Atmosphäre vor allem eines im Mittelpunkt stehen: zuhören.
Ausdrücklich richtet sich die Einladung auch an junge Menschen, die bei der Kommunalwahl am 13. September noch nicht wählen dürfen. Denn politische Beteiligung, so die Überzeugung der Unabhängigen und Thormanns, beginnt nicht erst mit dem Wahlrecht.
„Wir wollen nicht nur über die junge Generation sprechen, sondern mit ihr“, sagt Dennis Thormann. „Uns interessiert, was Kinder und Jugendliche in Elze und den Ortsteilen tatsächlich bewegt. Was läuft gut, was fehlt und was sollten wir verändern? Dabei geht es nicht darum, fertige Antworten vorzugeben, sondern zuzuhören und gemeinsam Ideen zu entwickeln.“
Mit dabei ist auch Melissa Wucherpfennig, die für die Unabhängigen dem Kreistag des Landkreises Hildesheim angehört und bei der Kommunalwahl erneut kandidiert. Sie möchte insbesondere erfahren, welche Themen junge Menschen über die Stadtgrenzen hinaus beschäftigen. „Viele Entscheidungen, die den Alltag von Kindern und Jugendlichen unmittelbar betreffen, werden auch auf Kreisebene getroffen. Deshalb ist es wichtig, ihre Sichtweise zu kennen und ihnen zuzuhören – unabhängig davon, ob sie schon wählen dürfen oder nicht“, sagt Wucherpfennig. „Wer möchte, dass sich junge Menschen für ihre Heimat interessieren und engagieren, muss ihnen auch das Gefühl geben, dass ihre Meinung wirklich zählt.“
Der Skatepark an der Rast- und Bikeanlage wurde bewusst als Treffpunkt gewählt. Statt eines klassischen Veranstaltungsraums soll dort ein unkomplizierter Austausch auf Augenhöhe entstehen. Neben Thormann und Wucherpfennig werden weitere Kandidatinnen und Kandidaten der Unabhängigen vor Ort sein und für Gespräche zur Verfügung stehen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wahlflyer Nordstemmen
Auf ein Wort! …. von Ulrich Bantelmann
Kommunalwahl 2026 – Sarstedt
Fragen der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung
Kommunalwahl 2026 – Elze
Fragen der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung
Was sind die drei wichtigsten Sachthemen der Unabhängigen in Elze für die kommende Wahlperiode, und was wollen Sie in diesen Themenfeldern erreichen? Was unterscheidet Sie von den Wettbewerbern?
Diese Fragen hat uns die Hildesheimer Allgemeine Zeitung im Vorfeld der Berichterstattung gestellt. In der Ausgabe vom 12.08.2026 wurde unsere Antwort in gekürzter Form veröffentlicht. Damit Sie sich ein vollständiges Bild von unseren Positionen und Zielen machen können, finden Sie nachfolgend unsere ungekürzte Antwort:
Was sind die drei wichtigsten Sachthemen für die kommende Wahlperiode und was wollen wir in diesen Themenfeldern erreichen?
- Haushalt und Investitionen
Für uns stehen die Finanzierbarkeit politischer Entscheidungen und ihre sachliche Notwendigkeit gleichermaßen im Mittelpunkt. Schließlich handelt es sich bei den Mitteln der Stadt um das Steuergeld aller Bürgerinnen und Bürger. Deshalb müssen vor der Entscheidung über neue Projekte nicht nur die unmittelbaren Investitionskosten, sondern auch die langfristigen Auswirkungen, mögliche Folgekosten sowie die Wirtschaftlichkeit umfassend berücksichtigt werden.
Gerade für Elze ist es wichtig, die vorhandenen finanziellen Mittel gezielt dort einzusetzen, wo sie den größten Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger bringen. Investitionen müssen dazu beitragen, unsere Stadt nachhaltig weiterzuentwickeln. Sei es bei der Infrastruktur, öffentlichen Einrichtungen, der Feuerwehr, den Schulen oder der Unterstützung des Vereinslebens. Unser Ziel ist es, Elze auch in Zukunft finanziell handlungsfähig zu halten und gleichzeitig die Lebensqualität vor Ort weiter zu verbessern.
- Kinderbetreuung
Die Stadt Elze gehört zu den sechs Kommunen im Landkreis Hildesheim, die den neuen Vertrag zur Finanzierung der Kindertagesstätten nach der Kündigung des bisherigen Vertrages durch den Landrat aufgrund der damit verbundenen finanziellen Benachteiligungen nicht unterzeichnet haben. Wir werden die künftige Bürgermeisterin oder den künftigen Bürgermeister bei den anstehenden Neuverhandlungen nachdrücklich unterstützen. Unser Ziel ist eine faire und ausgewogene Finanzierung der Kindertagesbetreuung, die die Interessen der Stadt Elze angemessen berücksichtigt.
Eine verlässliche Kinderbetreuung ist für Familien in Elze von großer Bedeutung. Deshalb darf die finanzielle Belastung nicht einseitig zulasten unserer Stadt gehen. Der derzeitige Vertrag führt zu einer erheblichen Ungleichbehandlung.
Positiv ist, dass es durch den gemeinsamen Einsatz der betroffenen Kommunen gelungen ist, die bisherige Aufgabenwahrnehmung vor Ort zu sichern. Damit bleibt für die Kindertageseinrichtungen und die Familien in Elze zunächst das bewährte Verfahren erhalten. Eine grundlegende Neuverhandlung des Vertrages ist nach derzeitiger Planung erst ab dem Jahr 2030 vorgesehen.
Wir werden uns dafür einsetzen, dass Elze in diesen Verhandlungen eine starke Stimme hat. Unser Ziel ist eine gerechte und dauerhaft tragfähige Finanzierung, die eine gute Kinderbetreuung sichert und den städtischen Haushalt nicht unverhältnismäßig belastet.
- Bürgerbeteiligung und Transparenz
Für uns ist eine transparente und bürgernahe Kommunalpolitik von zentraler Bedeutung. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die künftige Bürgermeisterin oder der künftige Bürgermeister die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in wichtige Entscheidungen einbindet. Wesentliche Entscheidungen sollen öffentlich und transparent beraten werden, anstatt hinter verschlossenen Türen vorbereitet oder getroffen zu werden.
Es ist wichtig, die Menschen mitzunehmen und ihre Ideen und Erfahrungen ernst zu nehmen. So kommt in Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern beispielsweise häufig das Thema der Nachnutzung des Geländes der Krüger-Adorno-Schule auf. Dieses Beispiel zeigt, wie groß das Interesse der Bevölkerung an der Entwicklung ihrer Stadt ist. Auch zum Thema Barrierefreiheit wurden der Stadt bereits konkrete Vorschläge unterbreitet. Eine weitere Rückmeldung oder eine erkennbare Weiterverfolgung dieser Anregungen ist jedoch bislang ausgeblieben. Ebenso hat die Sperrung der Straße nach Wittenburg gezeigt, wie wichtig eine frühzeitige und transparente Kommunikation ist. Viele Bürgerinnen und Bürger fühlten sich über die Maßnahme und ihre Auswirkungen nicht ausreichend im Vorfeld informiert. Gerade bei Entscheidungen, die den Alltag vieler Menschen betreffen, erwarten wir eine offene und rechtzeitige Information.
Wir halten es deshalb für wichtig, dass Vorschläge und Hinweise aus der Bürgerschaft ernst genommen, Planungen transparent kommuniziert und Entscheidungen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickelt werden.
Darüber hinaus sollten bestehende Angebote der Stadt und des Landkreises stärker bekannt gemacht und für alle Bürgerinnen und Bürger besser zugänglich sein. Dazu gehört beispielsweise das ALT (Anruf-Linien-Taxi), das vielen Menschen noch immer nicht ausreichend bekannt ist. Eine bessere Information über solche Angebote kann dazu beitragen, Mobilität und Teilhabe für alle zu verbessern.
Unser Ziel ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht erst informiert werden, wenn Entscheidungen bereits weitgehend feststehen, sondern ihre Anregungen frühzeitig einbringen können. Umso wichtiger ist es, solche Themen offen und transparent zu diskutieren und die Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. Wir möchten eine Kommunalpolitik, die nachvollziehbar ist, Vertrauen schafft und gemeinsam mit den Menschen in Elze gestaltet wird.
Was unterscheidet uns von den Wettbewerbern?
Die Unabhängigen stehen für bürgernahe Kommunalpolitik, bei der die Menschen und nicht Parteivorgaben im Mittelpunkt stehen. Entscheidungen treffen wir nach Sachargumenten und im offenen Austausch – nicht nach Fraktionsdisziplin oder ideologischen Vorgaben. In Zeiten des Wahlkampfes geben wir keine leichtfertigen und populistischen Wahlversprechen. Wir wollen die Wählerinnen und Wähler nicht täuschen.
Unsere Kandidatinnen und Kandidaten sind unabhängig, handeln ohne Fraktionszwang und orientieren sich ausschließlich daran, was für Elze die beste Lösung ist. Wir hören zu, nehmen Anregungen ernst und möchten gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft vor Ort gestalten.
Dabei setzen wir auf einen respektvollen Umgang, Transparenz und eine Politik, die verbindet statt spaltet. Wir wollen mit guten Ideen überzeugen – nicht mit lauten Parolen.
Auch auf Kreisebene bringen wir unsere sachorientierte Politik erfolgreich ein. Diese Erfahrung möchten wir künftig noch stärker in die Kommunalpolitik vor Ort einbringen und die Interessen der Menschen vor Ort engagiert vertreten.
Kommunalwahl 2026 – Diekholzen
Fragen der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung
Was sind die drei wichtigsten Sachthemen der Unabhängigen in Diekholzen für die kommende Wahlperiode, und was wollen Sie in diesen Themenfeldern erreichen? Was unterscheidet Sie von den Wettbewerbern? Wo sollte die Gemeinde im geplanten Sparprogramm ansetzen, um ihren Haushalt wieder ausgleichen zu können?
Diese Fragen hat uns die Hildesheimer Allgemeine Zeitung im Vorfeld der Berichterstattung gestellt. In der Ausgabe vom 11.08.2026 wurde unsere Antwort in gekürzter Form veröffentlicht. Damit Sie sich ein vollständiges Bild von unseren Positionen und Zielen machen können, finden Sie nachfolgend unsere ungekürzte Antwort:
Infrastruktur der Gemeinde
Wir in Diekholzen sind in erster Linie für die Infrastruktur der Gemeinde verantwortlich. Der Wunsch, die Sünden der Vergangenheit (unter der Erde sieht man nichts, wir haben doch alles) endlich zu korrigieren wird mit ausgeglichenen Haushalten nicht möglich sein, man muss sich also entscheiden! Also: Gemeindeentwicklungsplan für Sportstätten, Schulen und Kanalnetze kurzfristig aufstellen, aber ein Plan, der sich am Gesamtziel orientiert und nicht nur Einzelteile betrachtet. Dann investieren, auch wenn die Schulden deutlich steigen. Die Infrastruktur (Schulen, Sportstätten) bestimmt die Lebensqualität und damit Zukunft der Gemeinde über Jahrzehnte, die Schulden der Gemeinden werden Land und Bund zum Handeln zwingen, für alle Gemeinden.
Finanzen der Gemeinde
Die finanzielle Situation der Gemeinden ist geprägt von einer desolaten Haushaltsführung bei Bund und Land, und daher von Übertragung von Aufgaben ohne entsprechende Einnahmen, von einem Verwaltungsmonster und mangelnder Bereitschaft der Gemeinden neue Wege der Interkommunalen Zusammenarbeit zu suchen und zu gehen.
Wir wollen alle freiwilligen Aufgaben und Ausgaben überprüfen und wo immer möglich beenden. Bei der Durchführung der Pflichtaufgaben (Infrastruktur) die Art der Durchführung beaufsichtigen und ein Augenmerk auf die Fördermöglichkeiten durch Land und Bund legen. Die Interkommunale Zusammenarbeit so weit wie nötig voranbringen, auch durch Schaffung gemeinsamer Strukturen.
Wohnen und Leben (Baugebiete? Bauliche Gesamtentwicklung?)
Wohnbebauung: Die Entwicklung innerhalb des bebauten Bereichs muss klar Vorrang vor der Versiegelung weiterer Flächen haben. Quartierentwicklungspläne können für Eigentümer Abschreibungsmöglichkeiten bei Sanierungen und Umbauten schaffen und sollten daher aufgestellt werden. Es sollte weiter versucht werden, Wohnbebauung auf dem Gelände des ehemaligen Kreiskrankenhauses durchzusetzen. Wachstum an sich ist nicht nachhaltig, sondern nur teure Konkurrenz der Kommunen.
Was unterscheidet Sie von den Wettbewerbern?
- Keine Parteibindung & kein Fraktionszwang: Entscheidungen werden rein nach Fakten, Argumenten und offener Diskussion getroffen, nicht nach einer vorgegebenen Parteilinie. Die Kandidaten agieren unabhängig und ohne Fraktionszwang.
- Sachlichkeit statt Ideologie: Wir handeln sachlich statt ideologisch und lösungsorientiert statt laut.
- Keine Wahlversprechen um jeden Preis: Es gibt keine unhaltbaren Versprechen, sondern stattdessen verantwortungsvolle Handlungen und sinnvoller Einsatz von Steuergeldern.
- Überzeugen statt Überstimmen: Im Umgang miteinander steht der Respekt im Vordergrund; das Ziel ist es, durch Argumente zu überzeugen, anstatt andere Meinungen einfach zu überstimmen.
- Bürgernähe und Generationenwechsel: Wir verstehen ein Mandat nicht als Status, sondern als „Auftrag auf Zeit“ und wollen jeder Generation die Möglichkeit bieten, die Politik vor Ort aktiv mitzugestalten.
Wo sollte die Gemeinde im geplanten Sparprogramm ansetzen, um ihren Haushalt wieder ausgleichen zu können?
- Maximale Ausschöpfung von Fördermitteln: Ein wesentlicher Hebel ist die systematische Beantragung von externen Zuschüssen. Die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen wird helfen, Investitionen in dörfliche Freiflächen oder Mobilitätsangebote zu subventionieren, ohne den eigenen Haushalt voll zu belasten.
- Strategische Infrastrukturplanung & Kapitalisierung: Bei kostenintensiven Großprojekten müssen Investitionen zukunftssicher geplant und langfristig ordnungsgemäß abgeschrieben werden. Dies streckt die akute finanzielle Belastung für die Gemeinde und deren Bürger.
- Prüfung freiwilliger Leistungen: Wie bei allen defizitären Kommunen üblich, muss auch in Diekholzen untersucht werden, inwieweit freiwillige Ausgaben zeitweise eingefroren oder umstrukturiert werden können, da gesetzliche Pflichtaufgaben stets Vorrang haben.
- Verwaltungseffizienz & Kooperationen: Längerfristige strukturelle Einsparungen lassen sich oft durch verstärkte interkommunale Zusammenarbeit erzielen, etwa durch die gemeinsame Nutzung von Ressourcen oder IT-Infrastruktur mit Nachbargemeinden.
Mit ihrem Wahlflyer möchten die Unabhängigen in Sarstedt Ihnen ihre Kandidatinnen sowie die wichtigsten Ziele und Schwerpunkte für die kommende Wahlperiode vorstellen.
Erfahren Sie, welche Themen ihnen besonders wichtig sind, wofür sie sich in Sarstedt einsetzen und mit welchen Ideen sie die Zukunft der Stadt gestalten möchten.
Werfen Sie einen Blick in den Flyer und lernen Sie die Unabhängigen in Sarstedt kennen.
- Haushaltstabilität und verantwortungsvolle Investitionen
- Aufgrund der aktuellen Haushaltsplanung wird bis Ende 2029 mit einem Defizit von rund 600 Mio. € gerechnet (Liquiditätskredite und investive Kredite bis einschließlich 2029 rund 970 Mio. €). Somit steht der Landkreis vor großen finanziellen Herausforderungen. Unsere Kreistagsfraktion hat sich bereits in den vergangenen Jahren und auch in der laufenden Legislaturperiode konsequent für eine solide und nachhaltige Haushaltspolitik eingesetzt.
- Angesichts der finanziellen Herausforderungen der Kommunen sehen wir die Haushaltskonsolidierung als eine zentrale Voraussetzung dafür, auch künftig wichtige Investitionen zu ermöglichen und die kommunale Handlungsfähigkeit zu sichern. Denn die hohe Verschuldung des Landkreises erschwert den Kommunen die finanzielle Handlungsfähigkeit erheblich. Hinzu kommt die stark steigende Zinslast, die Jahr für Jahr einen Teil des Kreishaushalts bindet und damit erhebliche finanzielle Mittel verschlingt, die für dringend notwendige Investitionen und Zukunftsaufgaben benötigt würden (Zinszahlungen 2029 rund 30 Mio. €). Dies hat zur Folge, dass den Kommunen künftig weniger Mittel für Schulen, Straßen, Vereine, Sporteinrichtungen und andere wichtige Aufgaben zur Verfügung stehen.
- Für uns stehen die Finanzierbarkeit politischer Entscheidungen ebenso im Vordergrund wie deren Notwendigkeit. Denn das Geld der Kommunen und des Landes ist unser aller Steuergeld.
- Bevor neue Projekte beschlossen werden, müssen daher nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die langfristigen Folgen und die damit verbundenen möglichen Folgekosten betrachtet werden, ebenso wie die Wirtschaftlichkeit.
- Unser Ziel ist ein Landkreis, der seine Aufgaben zuverlässig erfüllen kann, ohne kommende Generationen unnötig zu belasten. Gute Ideen sollen umgesetzt werden, aber nur dann, wenn sie auch dauerhaft finanzierbar sind.
- Bildung, Schulen und Kinderbetreuung
- Kinder und Jugendliche verdienen die bestmöglichen Chancen für ihre Zukunft. Deshalb wollen wir uns für moderne Schulen, eine gute Ausstattung und eine verlässliche Schülerbeförderung einsetzen.
- Wichtig ist uns dabei, Entscheidungen nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu treffen. Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte kennen die Herausforderungen vor Ort oft am besten. Deshalb möchten wir ihre Erfahrungen und Anregungen stärker in politische Entscheidungen einbeziehen.
- Auch der Erhalt aller Förderschulen ist wichtig. Sie leisten wertvolle Arbeit im Sinne der Kinder und Eltern, deren Entscheidungen für diese Schulform respektiert werden sollten. Es gibt klare Rückmeldungen, dass die Kinder dort besser gefördert werden können.
- Ein zentrales Thema ist die Finanzierung der Kinderbetreuungskosten durch den Landkreis. Wir kritisierten bereits, dass Städte und Gemeinden finanziell unterschiedlich behandelt werden und fordern eine auskömmliche Finanzierung.
- Der bestehende Sanierungsstau bei Schulen soll abgebaut werden.
- Weiter sollten kontinuierliche Investitionen in:
- Brandschutz
- Sicherheit
- Sanitäranlagen
- allgemeine Modernisierung und Sanierung
erfolgen.
Wir setzen uns für ausreichende Kita- und Ganztagsplätze, moderne und gut ausgestattete Schulen sowie eine verlässliche Finanzierung der Kinderbetreuung ein. Kinder und Jugendliche sollen wohnortnah lernen können und bestmöglich auf ihr späteres Leben vorbereitet werden. Dazu gehören gute Lernbedingungen, zeitgemäße Bildungsangebote und eine enge Zusammenarbeit mit Eltern, Schulen und Kommunen.
- Zukunftsfähige Kommunen und Infrastruktur
- Unsere politische Arbeit findet in den Gemeinden, Städten und im Landkreis statt. Erhalt und Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung, auch in Zeiten zurückgehender Einwohnerzahlen, ist unser Ziel.
- Der Landkreis Hildesheim ist vielfältig. Die Anforderungen in einer Stadt unterscheiden sich oft von denen in kleineren Gemeinden und Ortschaften. Uns ist wichtig, dass alle Kommunen die Möglichkeit haben, sich positiv weiterzuentwickeln.
- Dazu gehören eine gute Verkehrsinfrastruktur, sichere Radwege, ein verlässlicher öffentlicher Nahverkehr, Verkehrsberuhigung und eine gute Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, Schulen, Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten
- Wir haben uns bekanntlich kontinuierlich für den Ausbau und die Verbesserung der Radwegeinfrastruktur stark gemacht. Ein gut ausgebautes und sicheres Radwegenetz erhöht die Verkehrssicherheit, stärkt die umweltfreundliche Mobilität und trägt zur Lebensqualität in unserem Landkreis bei. Deshalb setzen wir uns weiterhin dafür ein, dass der Radverkehr bei zukünftigen Planungen weiterhin angemessen berücksichtigt und gefördert wird.
- Wir bedauern, dass mit dem neuen Rettungsdienstbedarfsplan Rettungswagen und sehr gut ausgebildete Rettungssanitäter abgebaut worden sind. Wir halten es für erforderlich, diesen Bereich so zu überwachen, dass die vorgegebenen Hilfsfristen eingehalten werden.
- Neubau und Sanierung wichtiger Einrichtungen
- Gleichzeitig wollen wir die Kommunen dabei unterstützen, ihre Ortskerne attraktiv zu halten und die Lebensqualität vor Ort zu stärken.
Was unterscheidet uns von den Wettbewerbern?
- Die Unabhängigen stehen für ehrliche Politik, echte Beteiligung und neue Perspektiven. Damit Demokratie lebendig bleibt und alle eine Stimme haben.
- Wir wollen überzeugen, nicht überstimmen.
- Wir sagen unsere Meinung ehrlich, auch wenn sie uns keine Stimmen bringt.
- Entscheidungen sollen nach Argumenten und einer offenen Diskussion getroffen werden, nicht nach Parteizugehörigkeit.
- Unsere Kandidatinnen und Kandidaten handeln ohne Fraktionszwang!
- Es gelten für uns keine Parteiprogramme.
- Wir stehen fest zur Demokratie und für respektvollen Umgang miteinander.
- Sachlich statt ideologisch. Lösungsorientiert statt laut.
- Für uns ist ein Mandat kein Status, sondern ein Auftrag auf Zeit.
- Unsere Positionen sind dabei nicht neu. Sie spiegeln die Schwerpunkte wider, für die wir uns bereits in der Vergangenheit eingesetzt und die wir in unsere politische Arbeit eingebracht haben.
Nicht einmal 48 Stunden nach dem Aufhängen wurde eines unserer Wahlplakate bereits mit Aufklebern überklebt.
Demokratie lebt vom Austausch unterschiedlicher Meinungen – nicht davon, andere zum Schweigen zu bringen oder ihre Botschaften zu verdecken. Wer mit unseren Positionen nicht einverstanden ist, ist herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren. Das Bekleben oder Beschädigen von Wahlplakaten ersetzt jedoch keine Argumente.
Wir lassen uns davon nicht entmutigen und setzen unseren Wahlkampf weiterhin engagiert, respektvoll und mit klaren Inhalten fort.
Vielen Dank an alle, die einen fairen und respektvollen Umgang im politischen Wettbewerb unterstützen.
Bleiben Sie auf dem Laufenden: Auf Instagram teilt unser Landratskandidat regelmäßig Einblicke, Themen und Neuigkeiten.
WERBEMITTEL
Ein großer Vorteil des Zusammenschlusses der Unabhängigen im ganzen Landkreis Hildesheim ist, dass wir unseren Mitgliedern durch Abnahme größerer Mengen beim Händler verschiedene Werbemittel zum günstigen Selbstkostenpreis anbieten können, für welche keinerlei Versand- und Druckkosten oder lange Lieferzeiten mehr zusätzlich entstehen.
Unsere Werbemittelliste wird derzeit überarbeitet.
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AKTUELLER INFOBRIEF
Jeden Monat erscheint der Infobrief der Unabhängigen im Landkreis Hildesheim mit den aktuellsten Informationen zur kommunalpolitischen Tätigkeit unserer Unabhängigen Mandatsträger. Um den jeweils aktuellen Infobrief zu bekommen schreiben Sie einfach eine Mail an oder melden Sie sich in unserem Kreistagsbüro. Die aktuelle Ausgabe des Infobriefes finden Sie an gleicher Stelle auf der Startseite.