Sanierung und Bau von Radwegen

Mit der Antwort vom 25.06.2026 hat die Kreisverwaltung umfassend die sanierten und gebauten Radwege dargestellt. Ferner hat sie meine Frage nach dem Planungsstand für die Baumaßnahmen mit der höchsten Priorität beantwortet. Dazu gehören die geplanten Radwege von Borsum nach Harsum und von Hüddessum nach Borsum. Aktuell werden für diese beiden Radwege die Ausschreibungen für die Planungsleistungen vorbereitet.

Intensiv gekümmert habe ich mich auch um die Sanierung von Radwegen an Landes- und Bundesstraßen. Erfreulicherweise hat dies dazu geführt, dass die kurze Radwegeverbindung von Rautenberg bis zum dortigen Sportplatz saniert wurde und Schäden auf dem Rad-/Wirtschaftsweg an der B 494 beseitigt worden sind. Dringlich ist nach wie vor die Rad-/Fußwegverbindung von Klein Förste nach Harsum. Nach den letzten Informationen bereitet die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Umsetzung dieser Maßnahme vor. Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen.

Sanierung von Kreisstraßen

Für die Gemeinde Harsum ist zunächst erfreulich, dass sowohl die Kreisstraße von Hönnersum nach Borsum als auch die Kreisstraße von Borsum bis zur B 494 saniert werden. Die Aufträge sind vergeben, die Maßnahmen sollen in den Herbstferien 2026 und in den Osterferien 2027 erledigt werden.

Insbesondere die Ortsdurchfahrt in Hönnersum, aber auch die Ortsdurchfahrten in Adlum und in Borsum sind in einem sehr schlechten Zustand. Mehrfach habe ich mich für zügige Sanierungsmaßnahmen eingesetzt. Vor kurzem habe ich zu den Ortsdurchfahrten in Hönnersum und Borsum eine weitere Anfrage an den Landrat gestellt. Für die Kreisstraße in Hönnersum ist nach Auskunft der Kreisverwaltung ein Plan-feststellungsverfahren erforderlich, weil sowohl die Gemeinde als auch der Hönnersumer Ortsrat eine „Neuanordnung der Verkehrswege“ wünschen. Ähnlich ist es auch für die Maßnahmen in Adlum. Leider werden die Planfeststellungsverfahren vom Landkreis und auch von der Gemeinde nicht so zügig vorbereitet, wie es erforderlich ist. Deshalb habe ich auch die Gemeindeverwaltung gebeten, auf eine Beschleunigung hinzuwirken.

Zur Ortsdurchfahrt in Borsum (Lange und Harsumer Str.) hat mir die Kreisverwaltung mitgeteilt, dass sie „insgesamt einen guten Zustand aufweist“ und lediglich „einzelne Schadstellen und Aufbrüche sowie Querrisse im Bereich der Kanalschächte“ vorhanden sind. Ausbesserungen werden von den Straßenmeistereien eigenverantwortlich durchgeführt, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die Auffassung, dass die Straße in einem guten Zustand ist, wird von mir nicht geteilt.

Baumpflege in der Paul-Gerhardt-Straße (K 203)

Aufgrund der erheblichen nachteiligen Auswirkungen für die anliegenden Grundstückseigentümer (großer Laubanfall mit tlw. notwendiger Säuberung von Dachrinnen) habe ich auch nach der Durchführung der notwendigen Pflege der Bäume an der Paul-Gerhardt-Straße gefragt. Die Kreisverwaltung hat mir dazu mitgeteilt, dass ab Oktober ein „Kronenrückschnitt der Bäume vorgesehen“ ist, der noch mit der „Unteren Naturschutzbehörde“ abzustimmen ist.

Fördermittel für die Schaffung von Betreuungsplätzen für Kinder

Im Rahmen der Kreistagsberatungen hatte ich bereits vor mehreren Jahren und damit frühzeitig darauf hingewiesen, dass das Verfahren der Verteilung der Fördermittel des Landes für die Schaffung von Betreuungsplätzen für Kinder nicht mit den geltenden Bestimmungen vereinbar ist und zudem dazu führen dürfte, dass die Fördermittel zum Nachteil des Landkreises verfallen. Nach Abschluss des Förderprogramms ist es nach der Antwort auf meine Anfrage tatsächlich so, dass von den Fördermitteln des Landes in Höhe von 962.000 € rund 602.000 € nicht in Anspruch genommen worden sind. Das halte ich für nicht akzeptabel.

Finanzierung der Kindertagesstätten

Über meine vielen anderen intensiven Bemühungen um vernünftige Lösungen für den Landkreis Hildesheim und die Gemeinde Harsum habe ich regelmäßig ausführlich berichtet. Es ist weiterhin nicht akzeptabel, dass Städte und Gemeinden hinsichtlich der Kita-Finanzierung benachteiligt werden. Es bleibt abzuwarten, wie die aktuellen Widerspruchsverfahren und ggf. die folgenden Klageverfahren der Stadt Elze und von 5 weiteren Kommunen, u. a. auch von unserer Gemeinde, ausgehen. Erfreulich ist aber weiterhin, dass auch mein Einsatz dazu geführt hat, dass es zumindest für die Kindertageseinrichtungen bei dem bewährten Verfahren (Abrechnung mit den Gemeinden und nicht mit dem Landkreis) geblieben ist.

gez. Josef Stuke