Unabhängig denken und handeln
Kandidatur der Unabhängigen für Ortsrat Adensen und Gemeinderat

Die Ortschaft Adensen liegt strategisch günstig – ob aus beruflicher und kulturinteressierter Perspektive oder aus Sicht von Freizeitsportlern und Naturliebhabern. Naherholungsgebiete liegen direkt vor der Haustür, größere Städte wie Hannover, Hildesheim oder Hameln sind für Berufstätige sowie für Touren zum Einkaufen oder Besuche von Kunst- und Kulturveranstaltungen schnell zu erreichen. Auch landwirtschaftliche Betriebe können ihrem Tagewerk nachgehen, zudem hat die Ortschaft seit Kurzem eine neue Zufahrt zur Bundesstraße 3 erhalten. Es gibt also viele Gründe, Adensen lebens- und liebenswert zu finden, was die aktuellen Kandidatinnen und Kandidaten von Herzen tun. Ein Ort kann noch so viel bieten: Wenn der Zusammenhalt im Dorf nicht besteht und jeder sein eigenes Süppchen hinter hochgezogenen Gartenzäunen kocht, gibt es wenig Anknüpfungspunkte für ein angenehmes Miteinander. Und keine Dorfkultur, die das Vereinsleben stützt und schöne Aktionen innerhalb der Ortschaft entstehen lässt. „Wir möchten unter anderem die Traditionsveranstaltungen erhalten und ausbauen, auch Neues andenken“, erklärte Heike Niederhut-Bollmann beim Pressetermin der Unabhängigen mit der LDZ. Ob Dorfpost, „Unser Schopp“ oder Wärmenetz: Ideen haben die Adenserinnen und Adenser für ihren Ort stets parat. Ortsbürgermeister Oliver Riechelmann, der gern bereit ist, den Posten erneut zu übernehmen, erklärte, dass er sich freue, neue Gesichter in den Reihen der antretenden Kandidatinnen und Kandidaten sowohl für den Orts- als auch für den Gemeinderat zu sehen. Für den Ortsrat Adensen sieht die Liste aus wie folgt:

  1. Oliver Riechelmann
  2. Heike Niederhut-Bollmann
  3. Helmut Hinrichs
  4. Nina Wintjes
  5. Jörg Kost
  6. Jobst Gercke
  7. Florian Budelmann

 

Im Gespräch mit den anwesenden Kandidaten am Thie in Sichtweite der St. Dionysius-Kirche klang eines ganz klar durch: Der Name ist Programm, was aber nicht heißt, dass Kompromisse schließen und Gesprächsbereitschaft mit allen anderen Parteien sowie Bürgerinnen und Bürgern nicht zum alltäglichen Geschäft gehört. „Wir wollen die Dinge für und in unserem Ort voranbringen“, betonte Jobst Gercke, der erneut für den Ortsrat kandidiert. Auch an „Dauerbrennern“, wie das Thema Ausbau der Hallerburger Straße/Neustadt bleibe der Ortsrat weiter dran. Auf Gemeinderatsebene möchten die Unabhängigen weiterhin mitgestalten. Drei Sitze haben sie aktuell inne, von den Amtsinhabern werden aber nur Oliver Riechelmann und der amtierende Burgstemmer Ortsbürgermeister Ulf Moldenhauer, der zum

Termin hinzugekommen war, wieder antreten. Hajo Ammermann wird nicht wieder kandidieren, wie er der LDZ auf telefonische Anfrage erklärte. „Wir haben alle Interesse, es gibt keine C-Kandidaten“, erklärte Ulf Moldenhauer, der betont, dass ein Sitz kein Sprungbrett für höhere politische Ämter sein sollte. Denn im Endeffekt fehlten diese Stimmen, wenn die Personen den Sitz trotz Arbeit in der Bundespolitik behalten, bei den Abstimmungen im Rat, wenn sie beruflich zu eingespannt seien, um vor Ort abzustimmen oder eine schriftliche Eingabe dazu zu machen. Torsten Wedegärtner ergänzte: „Das Ziel ist, drei Sitze zu halten und auf vier Sitze auszubauen aufgrund guter Erfahrungen in der Gemeindearbeit.“ Inhaltlich wollen die Unabhängigen die Haushaltskonsolidierung im Blick behalten und eine Konzeptentwicklung für mehr Gewerbeansiedlungen in der Gemeinde angehen. „Wir wollen nichts versprechen, was wir nicht halten können. Zunächst müssen die Pflichtaufgaben geschafft werden, wie der Feuerwehrbedarfsplan“, so Riechelmann. Für den Gemeinderat stehen diese Personen auf der Liste:

  1. Ulf Moldenhauer
  2. Oliver Riechelmann
  3. Helmut Prommer
  4. Torsten Wedegärtner
  5. Heike Niederhut-Bollmann
  6. Jörg Kost
  7. Florian Budelmann

Quelle: Tina Warneke, LDZ vom 18.07.2026