Grundsätzlich ist diese Maßnahme zu begrüßen. Aber nur mit folgenden Einschränkungen:
- Die vorhandene Anzahl der Schrägparkplätze muss erhalten bleiben; in diesem Quartier herrscht schon jetzt ein sehr hoher Parkdruck der nicht nur tagsüber sondern auch abends z.B. durch die Nutzung der Friedrich-List-Schule durch die VHS. Die Parkplätze werden zudem bewirtschaftet, ein in der derzeitigen Haushaltssituation nicht unwichtiger Faktor.
- Die Parkbucht der Bushaltestelle darf nicht zurückgebaut werden. Die Wollenweber-Straße ist die Hauptverkehrsstraße der Neustadt, auch wenn unser Stadtbaurat Dr. Brummer dieses nicht so sieht. Durch den geplanten Rückbau wird jeder Bus zu einem echten Verkehrshindernis. Staus, insbesondere Richtung Paul-von-Hindenburgplatz sind damit vorprogrammiert. Die Aussage, dass durch die Verlegung der Bushaltestelle der ÖPNV beschleunigt werde, trifft nach meiner Meinung nur sehr begrenzt zu, da Busse gem. der StVO schon jetzt Vorfahrt haben.
- Auch die Pflasterung der Wollenweberstraße mit Natursteinen, aus gestalterischen Gründen und damit eine Anpassung an die Goschenstraße, muss ich auf Grund der desolaten Haushaltslage ablehnen. Die Verwendung von preiswertern Material z.B. Betonstein würde zu einer Einsparung von mehreren 10T Euro für die Stadt und die Anlieger führen.
Wie ich Eingangs schon geschrieben habe: „ Der Grundgedanke ist gut, aber bitte mit Augenmaß“, denn nicht alles was man wünscht ist für die Mehrheit der Bürger gut bzw. bezahlbar.
Michael Kriegel
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