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Mitgliederversammlung 2010 |
Am 16.3.2010 fand im Panorama-Hochhaus die diesjährige Mitgliederversammlung der BAH statt. Axel Kressmann schaut nach 12monatiger Amtszeit als 1. Vorsitzender der BAH auf die Aktivitäten zurück. Neben diversen Veranstaltungen, wie die politischen Frühschoppen, u. a. mit Dezernent Schröder, kann er erfreulicherweise auf eine  steigende Zahl von Mitgliedern zurückschauen.
Im Zuge einer lebhaften Diskussion haben die über 20 anwesenden Mitglieder ihrem Herzen Luft gemacht. Die Lokalpolitik, der OB und die Verwaltung suchen laufend Ausreden um der finanziellen Situation unserer Stadt einen Schuldigen zu benennen.
Unabhängig von Wirtschaftskrise und sinkenden Steuereinnahmen sahen die Anwesenden die Hauptverantwortung in jahrzehntelangen Fehlern bei Rat und Verwaltungsspitze. Aus Reihen der Mitglieder wurden auch sogleich Vorschläge zum Einsparen laut. So forderte Hans-Uwe Bringmann die Abschaffung der Ortsräte und Uwe Steinhäuser eine rigorose Kürzung der Kosten des Rates. Wer 50.000 € bei den bescheidenen freiwilligen sozialen Leistungen spare, könne getrost auch einmal bei sich selbst beginnen und ein Zeichen setzen! Dabei ist nicht nur eine Verkleinerung, sondern vor allen Dingen eine Reduzierung von Fraktionskosten und Sitzungsgeldern angebracht.
Für große Heiterkeit sorgte auch der Bericht aus der letzten Ratssitzung. Nachdem jahrelang angeblich gewaltige Einsparungen durch Privatisierung von kommunalen Aufgaben wie Straßenreinigung, erreicht wurden, soll die Rekommunalisierung nun im ersten Schritt eine halbe Million Einsparungen bringen. Es kam die Frage auf, ob Hildesheim hier das Perpetuum Mobile erfunden hat.
Einstimmig wurde der Vorschlag zur Änderung des Namens der BAH angenommen, der Verein heißt jetzt „Die Unabhängigen BAH e.V.“.
Hauptaufgabe der BAH sei es jetzt – so Axel Kressmann – die Grundsätze und Ziele der Unabhängigen den Bürgerinnen und Bürgern nahe zu bringen. Wenn es nicht gelingt, die Dominanz der beiden großen Fraktionen im Rat zu durchbrechen, gibt es keine wirklichen Veränderungen, auch keine Abkehr vom Weg in die totale Überschuldung.
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