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Leserbrief zum Thema Friesenstraße |
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Manchmal muss man sich fragen, ob Bürgerbeteiligung in dieser Verwaltung gewünscht ist. Im Fall der Friesenstraße jedenfalls nicht! Die Anlieger werden am Montag zu einem „Gespräch“ im Mynth eingeladen und der Stadtbaurat sagt lediglich, dass es ab Mittwoch ein absolutes Halteverbot geben wird. Es wird nicht über Alternativen gesprochen und dies ist anscheinend auch nicht gewünscht.
Wenn es schon keinen Diskussionsbedarf gibt, warum kommen die Mitarbeiter der Verwaltung mit fünf Personen? Vielleicht nur, um mal frische Luft zu genießen und aus dem muffigen Büro zu verschwinden. Das ist Kommunikation aus Sicht der Verwaltung. Die Partymeile besteht nicht nur aus Kneipen, sondern es gibt Friseure, ein Reisebüro, Naildesigner, Bekleidungsgeschäfte und vieles mehr. Ob der Stadtbaurat auch mal an die Existenzen dieser Unternehmen gedacht hat?
Manche Anbieter sind darauf angewiesen, dass der Kunde mal schnell für fünf Minuten das Auto abstellt, um seine bestellte Ware abzuholen. Kann die Stadt in der Zeit zwischen 10 und 18 Uhr nicht eine Kurzzeitzone von 15 Minuten einrichten? Mit ein bisschen Weitsicht und Unterstützung für Steuerzahler wäre eine menschliche Geste sicher angebracht.
Hans-Uwe Bringmann
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