Es ist gut, wenn man Visionen hat. So würde durch eine Landesgartenschau in Hildesheim der Bekanntheitsgrad der Stadt steigen. Das 1250-jährige Stadtjubiläum Hildesheims könnte in einem würdigen Rahmen gefeiert werden.
Hildesheim bekäme endlich seine(n) SÜDSEE. Das alles gäbe sicherlich einen großen Impuls für Gastronomie, Hotelgewerbe sowie den anderen Attraktionen der Stadt. Die vorhandenen Grünanlagen könnten verschönert und erweitert werden. Das alles hört sich doch eigentlich gut an.
Aber ist auch wirklich alles gut was anscheinend „glänzt“?
Der Nachteil der ganzen Vision ist, dass das Ganze erst einmal von den Steuergroschen der Hildesheimer Bürger finanziert werden muss.
Worauf ich schon in der Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss vom 11.04.07 - mit Bezug auf den Bund der Steuerzahler hinwies- ist die Tatsache, dass alle Landesgartenschauen seit 2003 in einem finanziellen Fiasko endeten. Ein Minus von rund einer Million Euro, wie in Winsen/Luhe,können und dürfen wir uns bei unserem Schuldenberg nicht erlauben.
Nur wenn unsere Verwaltung nachweisen kann, dass die kostenneutrale Finanzierung absolut gesichert ist, ebenso wie die Nachfolgenutzung der Grünanlagen und deren Pflege und ein nachhaltiger Vorteil für die Stadtentwicklung zu erkennen ist, werde ich dieser Idee zustimmen.
Michael Kriegel |