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Braucht die Stadt Hildesheim eine Sozialdezernentin? |
Selbstverständlich hat der Verwaltungschef der Stadt Hildesheim das Recht, die Einsparung der Sozialdezernentenstelle vorzuschlagen, zumal es diese Stelle in der Hauptsatzung gar nicht gibt (§10).
Grundsätzlich ist es richtig wenn möglich auch bzw. gerade bei den Spitzenposten einzusparen. 225.000 € sind ein schlagkräftiges Argument. Und im Bereich dieser Dezernentenstelle hat es bereits einige Veränderungen in den Arbeitsabläufen gegeben, die für ein Abschaffung dieser Stelle sprechen.
Fachbereich Soziales und Jugend
Hartz IV wird durch das Jobcenter (Arbeitsgemeinschaft Arbeitsamt / Kommunen) bearbeitet. Das Sozialamt ist dadurch erheblich entlastet. Die Mitarbeiter sind in die Arbeitsgemeinschaft abgeordnet. Sämtliche organisatorischen und/oder logistischen Dinge werden sowieso vom Fachbereichsleiter durchgeführt.
Die Zuordnung dieses Fachbereichs zum Dezernat Finanzen ist sinnvoll.
Fachbereich Kultur, Marketing und Int. Beziehungen
Marketing wird von einer zu gründenden Marketinggesellschaft durchgeführt.
Die Pressestelle, Internationale Beziehungen und Museumsangelegenheiten sollten beim OB angesiedelt werden. Da scheint schon das Meiste bearbeitet zu werden.
Fachbereich Archiv und Bibliotheken
Unter der Leitung vom Fachbereichsleiter Dr. Reyer ist eine gute Führung der Bibliotheken und Archive gewährleistet.
Dieser Fachbereich sollte ebenfalls dem Finanzbereich unterstellt werden.
In Fachbereichsleitersitzungen könnte die Stadtkämmerin über sämtliche Anliegen und Veränderungen unterrichtet werden, und dieses in der Dezernentenrunde vortragen.
Wie man sieht, ist eine Straffung durchaus durchführbar und entlastet den Haushalt um € 225.000,00.
Man sollte ein Jahr zur Probe in Erwägung ziehen, da man dann evtl. Schwachstellen erkennen und darauf reagieren kann. Im Übrigen sollten Veränderungen immer möglich sein.
Hans-Uwe Bringmann
BAH-Vorstand |