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20.04.2007 - Ortsrat Himmelsthür |
Als aufmerksamer Zuhörer berichtet unser Vorstandsmitglied Uwe Bringmann vom Ortsrat Himmelsthür : Lesen Sie hier den Bericht!
Erstmals möchten wir über Entscheidungen aus dem Ortsrat Himmelsthür berichten.
Gymnasium Himmelsthür
Wie wir festgestellt haben, müssen wir mit einem Anstieg der Schülerzahlen rechnen. Da diese Veränderung nur kurzzeitig ist (ca. bis 2012), sind sämtliche Entscheidungen zur Vergrößerung von Gymnasien oder Realschulen sehr umsichtig zu fällen.
Im Gymnasium Himmelsthür ist ein Mehrzweckraum für verschiedene schulische Zwecke notwendig. Aus dem Kreistag wird dieses 140.000 € teure Vorhaben nun realisiert. Dieser Anbau wird erstellt, aber zunächst werden dort zwei Klassenräume untergebracht. Bei sinkenden Schülerzahlen ist mit geringen finanziellen Mitteln der Umbau zu einem Mehrzweckraum wieder möglich.
Krippenplätze in Himmelsthür
In der letzten Ortsratsitzung wurde entscheiden, dass die Stadt Hildesheim aufgefordert wird, für das Kindergartenjahr 2008 15 Kinderkrippenplätze in einer der beiden Kindertagesstätten zu schaffen.
Analysen zu Folge erfordert die Bevölkerungsstruktur eine solche Bereitstellung. Um Beruf und Familie besser zu ermöglichen, sind diese Krippenplätze von großer Bedeutung. Durch die Einführung des Elterngeldes wird besonders ab 2008 eine Nachfrage nach Krippenplätzen erfolgen.
Natur- und Erholungsraum auf dem Standortübungsplatz
Seit dem Abzug der Bundeswehr im Jahre 2007 aus Hildesheim ist der Standortübungsplatz nicht mehr in Benutzung.
Nun möchte die Stadt Hildesheim hier einen Kleeblatt-Wanderweg schaffen. Dazu werden laut Auskunft der Unteren Naturschutzbehörde vier Rundwege geschaffen, die ihren Beginn und Ende an zentraler Stelle haben werden.
Auf dem Giesener Dreisch soll dann ein Aussichtsturm entstehen.
Thematisch sollen die Wege geordnet sein:
1. Erdzeitreise
Über Giesener Teiche und Giesener Berge werde Muschelkalk- und Sandsteinschichten zu betrachten sein. An den Teichen können Teichrohrsänger und Rohrweihe zu hören und zu beobachten sein.
2. Offene Weite
Dieser Weg führt über den Standortübungsplatz und erlaubt Wald- und Zauneidechse, sowie Ringelnatter zu beobachten.
3. Waldweide
Vom Aussichtsturm über Mastberg zur Innerste wird auf die historische Nutzung von Wäldern als Weiden für Haustiere aufmerksam gemacht.
4. Wasserwald
Über die Innerste zum Haseder Busch und zurück zum Aussichtsturm wird auf den charakteristischen Artenreichtum der Auenwälder und den einzigartigen Frühblühern hingewiesen.
Über die Nutzung der restlichen Flächen des Standortübungsplatzes und des Osterberges wird es in Zukunft Diskussionen mit den Bürgern geben.
Grundsätzlich ist mit dem Vorhaben eine Bereicherung des Ortsteiles gegeben, jedoch stellt sich mir die Frage, ob es ein Aussichtsturm sein muss, der einen Großteil des veranschlagten Budgets verschlingt.
Hier sollte man mit warten und über ein Sponsoring nachdenken.
Ihr
Hans-Uwe Bringmann |