Ein turbulentes Jahr liegt hinter dem Kreisverband. Die in den Kreistag entsandten Vertreter der „
Unabhängigen“, Dieter Zeh (Bockenem) und Wolfgang Jäckel (Sarstedt), hatten sich beide von dem Verband aus Wählergemeinschaften losgesagt und sich anderen Parteien angeschlossen beziehungsweise angenähert.
Zwei Mitgliederorganisationen, die UWG Bockenem und auch die WG Stadt Gronau, sind aus dem Zusammenschluss ausgetreten. Es sei richtig, dass nur die im Verband bleiben, die den Kurs der „Unabhängigen“ in Richtung einer Kreispolitik unter einheitlichem Logo auch mittragen wollten, kommentierte Steinhäuser in seinem Jahresbericht. Den Fehler, unsichere Kandidaten für den Kreistag aufzustellen, werde man sicher nicht noch mal machen.
Mit dem neu gewählten Vorstand, neben Steinhäuser bestehend aus seinem Stellvertreter Klaus-Dieter Köllner, Schatzmeisterin Gabriele Ruddigkeit und den Beisitzern Christoph Bauch, Jürgen Wilck, Torsten Bywaletz, Walter Algermissen, wollen die „Unabhängigen“ nun neu durchstarten und zu den 12 000 Stimmen der letzten Wahl noch einige dazu gewinnen. Und nicht nur auf Kreisebene, auch bei Gemeinderatswahlen, zum Beispiel in Diekholzen, werde man antreten. „Das Potenzial an Wählern ist groß“, ist sich Steinhäuser sicher.
Dass zur Jahresversammlung nur etwa ein Dutzend Vertreter der Wählergemeinschaften aus Hildesheim, Harsum, Bockenem, Sarstedt, Eberholzen, Bad Salzdetfurth, Nordstemmen-Adensen, Söhlde und Freden gekommen waren, lasse keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Zahl der Verbandsmitglieder zu, beteuerte Steinhäuser. Derzeit gehörten dem Verband mehr als 200 „Unabhängige“ an, sagte er.